Körpergeometrie
Der Spannungsbogen dieses Projektes baut sich, wie der Titel bereits ankündigt, zwischen den organischen Formen des Körpers und dem zunächst geometrisch gegliederten Außenraum auf. Das Kleidungsstück - als eine aus zweidimensionalen Flächen zusammengesetzte dreidimensionale Hülle - kann in seinen Determinanten sowohl vom Körper als auch vom Raum hergeleitet werden. Anders als in der konventionellen Schnittkonstruktion, deren Parameter durch standardisierte Körpermaße definiert werden, sollte hier der Versuch unternommen werden, eine vorab geometrisch definierte Fläche bzw. den daraus resultierenden Raum in ein ausgewogenes Verhältnis zum Körper zu setzten.




